Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht

Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht

Das ganz einfache und extrem effiziente Trainingskonzept ganz ohne Hilfsmittel! Seit Jahren bereitet Mark Lauren Elitesoldaten physisch auf ihren Einsatz bei Special Operations vor. Dabei hat er ein einfaches und extrem effizientes Trainingskonzept entwickelt, das ganz ohne Hilfsmittel auskommt und nur das eigene Körpergewicht als Widerstand nutzt. Die übungen sind auch auf kleinstem Raum durchführbar und erfordern ein Minimum an Zeit: Viermal pro Woche 30 Minuten trainieren genügt, um in Re

Preis: EUR 14,99

    3 Kommentare

  1. 804 von 826 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Man muss es schon verstehen, 22. August 2013
    Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)

    Meine Rezension bezieht sich auf das englische Original. Ich kann hier nichts zu eventuellen Übersetzungsfehlern sagen, da ich diese mögliche Klippe schlichtweg umschifft habe.

    In der jüngeren Zeit ist ja ein ziemlicher Hype um das Buch entstanden. Artikel erscheinen bei Onlinemagazinen, dazu gibt es Interviews mit Mark Lauren und irgendwie ist da allen gemein, dass sie sehr schlecht gemacht sind und sich im Grunde darauf beschränken, die Punchlines des Buches wiederzugeben (billig, schnell, Fitness-Studio ist Mist, Cardio ist Mist etc.) Natürlich springen dann Anhänger eben dieser Fraktionen auf diesen Zug auf (oft, ohne das Buch gelesen zu haben) und verdammen alle diese Punkte und ergo auch das Konzept in Grund und Boden. Da wird verächtlich von „Schwachsinn“ und „Ilse Puck für Anfänger“ und „Turnvater Jahn“ gesprochen.

    Aber bevor man darüber urteilt, sollte man das Buch auch lesen und – was noch wichtiger ist – verstehen. Dann erkennt man nämlich auch, dass das Konzept dahinter keineswegs schwachsinnig sondern vielmehr hochgradig effektiv ist und dass auch die getroffenen Aussagen nicht ins Reich der Fabel gehören. Gehen wir mal die Punkte durch:

    1) Mark Lauren ist ein Fitness-Traininer für US-Special Forces. Man mag ja von den USA und der Armee halten was man will, aber ich denke, wir können uns darüber einig sein, dass die Army nicht irgendeinen hergelaufenen Wichtigtuer an ihren Besten herumpfuschen lässt. Im Gegensatz zu irgendwelchen Fitness-Coaches die Heidi Klum & Co dabei helfen, 3 Wochen nach der Geburt ihre Laufsteg-Figur wieder zu haben und dabei Trainings- und Ernährungspläne ausüben, die für einen normalsterblichen Menschen mit einem normalen Berufsalltag und ohne Nanny und persönlichen Koch überhaupt nicht machbar sind, muss Lauren dafür sorgen, dass sein Fitness-Training irgendwo zwischen die ganzen restlichen Ausbildungen passt, dabei auch nach kurzer Zeit effektiv ist UND es eben nicht erfordert, dass man mit dem Trupp jedes Mal erst ins Studio einrückt.
    Ja, das ist mehr oder weniger direkt aus dem Buch zitiert, aber wenn man mal genauer darüber nachdenkt, dann ist an diesen Aussagen überhaupt nichts auszusetzen.

    2) Mit Eigengewichtstraining wird man garantiert NICHT zum nächsten Mr. Universum gewählt. Aber das ist auch überhaupt nicht das Ziel dieser Methode. Bodybuilder und Kraftsportler, die gern ihre 250 kg beim Bankdrücken stemmen wollen, dürfen also beruhigt aufatmen und weiterhin wie gewohnt trainieren. Beim Eigengewichtstraining geht es in erster Linie darum, den eigenen Körper so zu stärken, dass man ihn beherrscht. Die Muskeln werden nicht isoliert sondern im Verbund trainiert und dabei wird auch auf Koordination und Balance (ebenfalls von Muskeln abhängig) Wert gelegt. Dazu kommt dann noch der Kraftzuwachs. Dafür gibt es etliche unterschiedliche Arten von Übungen, die von einfach bis hin zu „knüppelhart“ gehen. Aber wer irgendwann mal in der Lage ist, freistehende Handstand-Pushups, Planche-Pushups, eine Menge Klimmzüge, Pistols und Spidermans zu machen, der kann definitiv von sich behaupten, ziemlich fit und stark zu sein. Er wird deswegen nicht mit Bodybuildern und Kraftsportlern mithalten können, aber das ist bei Eigengewichtstraining auch niemals das Ziel gewesen. Wer mehr als seinen Körper stemmen können will, der wird zwangsläufig auf Gewichte zurückgreifen müssen, aber das ist ja auch irgendwo logisch. Und Lauren behauptet nix anderes.

    3) Cardio ist sinnlos. Oh Mann, das ist sicher der größte Aufhänger des Buches. Aber ist das wirklich so falsch? Nein. Allerdings muss man hier eben auch beachten, in welchem Zusammenhang Lauren das sagt. Und genau hier kommen wir eben zu dem Punkt, wo man das Buch nicht nur lesen sondern auch verstehen sollte.
    Es ist keineswegs so, dass Lauren Cardio per se ablehnt. Wie könnte er das als Soldat? Special Forces müssen mit vollem Gepäck zig Meilen rennen können, ohne dabei auf dem letzten Loch zu pfeifen. Natürlich geht das nur mit entsprechendem Lauftraining. Und das weiß er auch genau, oder hat er irgendwo erwähnt, dass er das Lauftraining bei den Special Forces abgeschafft hat und die Jungs jetzt nur dank seines Trainings besser rennen als je zuvor?
    Laurens Ablehnung auf Cardio bezieht sich einzig und allein auf die Methode, die in den Fitness-Studios immer gelehrt wird: Fettreduktion durch Laufen im Wohlfühlbereich bei 120-140er Puls. Geht das? Womöglich. Aber wie lange muss man denn rennen, um hier irgendwelche wahrnehmbaren Erfolge zu erzielen? Lauren sagt, dass der einzige Weg, um dauerhaft effektiv Energie und somit Fett zu verbrennen, Muskeln sind. Argumentiert irgendwer gegen diese…

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  2. 848 von 890 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Neuer Körper für 17 €, 7. Januar 2012
    Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
    Ich betreibe an sich schon immer Sport, u.a. 4 Jahre Studiotraining als Teenager, um meiner Spargeltarzan-Veranlagung entgegenzuwirken. Als mir das zu fad wurde dann Schwimmen, Radfahren, Laufen, nebenher etwas Training daheim/ im Hotelzimmer (Klimmzüge, Liegestütze, Situps), um zumindest nicht alles an Muskeln und Kraft zu verlieren. Hat lange gut geklappt. Seit einiger Zeit macht der Job das alles zeitmäßig schwieriger, sodass ich auf der Suche nach weiteren Übungen war, die ich flexibel immer und überall machen kann. So kam ich auf dieses Buch.

    Nachdem ich es an einem Tag mehr oder weniger verschlungen habe und der Muskelkater mich nach den ersten Übungen voll im Griff hat, folgendes Resümee:

    – Eine tolle Anleitung für ein Gesamtkörpertraining zum Aufbau/ der Pflege von Muskeln, Kraft und Fitness, die man „in freier Wildbahn“ wirklich brauchen kann. Am Studiotraining hat mich immer genervt, dass man sich isoliert Muskeln hintrainiert, die man bei natürlichen Bewegungsabläufen so nie bekommen würde und die bei ebensolchen Abläufen (z.B. Holzhacken) dann auch nicht allzuviel bringen. Training mit dem eigenen Körpergewicht halte ich in diesem Sinne für effektiver, außerdem in einem minimalistischen Sinn für befriedigender: Warum aus der „Konserve“ an Geräten trainieren, wenn es ganz natürlich mit dem eigenen Gewicht geht und das auch noch eine besser verwendbare Fitness erzeugt.

    – Nicht nur eine Aufzählung von teils richtig fiesen, ausreichend beschriebenen und bebilderten Übungen für alle Muskelgruppen, sondern ein komplettes Trainingssystem mit verschiedenen Trainingsmethoden (Intervall, Stufenintervall, Supersätze, …) und Trainingsplänen, die Methoden und Übungen zu 10-Wochenprogrammen in 3 Schwierigkeitsgraden integrieren. Sieht nach allem was ich davon weiß recht erfolgversprechend aus. V.a. die Methoden und deren Kombination in den Trainingsplänen machen in meinen Augen den Unterschied zum klassischen Studiotraining (ist mir hier so komprimiert nie begegnet). Hier wird in jeweils eigenen Phasen Ausdauer, Muskelmasse und Kraft trainiert, was zum einen der Langeweile vorbeugt, zum anderen den Muskel immer wieder neu fordert.

    – Sicherlich kein umfassender Ernärungsratgeber – der Anspruch wird aber auch nirgendwo erhoben. Die gegebenen Tips zum Thema sind nicht schlecht und für jemanden, der sich bisher nicht damit befasst hat sicherlich hilfreich. Für Leute, die sich mit dem Thema schon länger beschäftigen aber nichts neues.

    – Kommt sprachlich insgesamt etwas großspurig daher, ist halt von einem Angelsachsen (zu allem Überfluss auch noch Soldat 😉 v.a. für seinen Heimatmarkt geschrieben und dann auch noch stellenweise nicht besonders liebevoll übersetzt. Ich kauf mir einen Fitnessratgeber aber auch nicht, um literarisch inspiriert zu werden, für mich geht das daher in Ordnung. Und wie bei solchen Büchern üblich, sollte man inhaltlich das rausziehen, was für einen passt, und den Rest ignorieren. Ich werde z.B. den Ausdauersport nicht an den Nagel hängen, nur weil der im Vergleich zum Krafttraining nach Meinung des Autors ineffizient ist. Hat er übrigens selber anscheinend auch nicht gemacht: Im Einband steht, er sei Triathlet. Da wird er um die ein oder andere Stunde auf dem Rad bzw. im Becken nicht herumkommen. Mit etwas Verstand gelesen verstehe ich den Punkt auch eher als Plädoyer gegen ein zu starkes Gewicht auf dem Ausdauertraining zum Zweck des Kalorienverbrennens. Da mag er ja recht haben, es gibt aber noch andere Gründe, laufen/ schwimmen zu gehen. Egal, einfach lesen, seinen Teil denken und weiter…

    Langer Rede kurzer Sinn:
    Eine gewisse Motivation und Disziplin vorausgesetzt bietet dieses Buch eine beeindruckende Grundlage, um den eigenen Körper ganz aus eigener Kraft und allen Alltagsschweinehunden zum Trotz fitter, stärker und schöner zu machen. Und das zum Preis von 17€ und mit einem Zeitaufwand von 2-3 Std pro Woche (auf 4-5 Tage verteilt). Find ich nicht schlecht.
    Wie immer bei Training ohne professionelle Anleitung muss der Anwender dabei auf sich selber aufpassen. Eine gewisse Erfahrung mit Fitnesstraining ist hierbei hilfreich. In jedem Fall sollten die Hinweise zur Übungsausübung und eventuellen Fehlern dabei unbedingt beachtet werden. Schadet sicherlich auch nicht, wenn man sich dabei z.B. von dem/ der Liebsten mal zuschauen lässt, ob denn alles wirklich so aussieht wie es sollte…

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  3. 6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Lohnenswert für Einsteiger und Fortgeschrittene, 13. April 2016
    Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
    Ich habe das Buch letzten Sommer bekommen und gleich mit dem Trainingsplan angefangen. Ich war zu dem Zeitpunkt 17 Jahre alt und hatte noch keine Erfahrung mit Fitnesstraining, also erstmal die Einleitung von Mark Lauren gelesen und dann mit dem Programm für Einsteiger begonnen. Das Training ist wirklich anstrengend, und es ist absolut erforderlich dass man den Übungen auch alles gibt und sich richtig ins Schwitzen bringt, denn ganz ohne Schmerzen gibt’s nun mal keine gute Fitness und Muskeln. Wenn man bereit ist, diesen Aufwand auf sich zu nehmen und 3-4 mal die Woche ca. 30 Minuten intensiv zu trainieren, dann wird man sehr schnell die Erfolge sehen.

    Ich habe noch im selben Sommer nach 3-4 Wochen Training die Wirkung des Trainings bemerkt/ man konnte den Muskeln quasi beim Wachsen zusehen. Jetzt, nach ca 9 Monaten Training, ich bin kontinuierlich die schwieriger werdenden Trainingsprogramme durchgegangen, bin ich absolut zufrieden mit dem Erfolg des Trainings und der deutlich gesteigerten Fitness.

    Fazit: Gute Anleitung für effektives Fitnesstraining, das den Gang ins Fitnessstudio ersetzt

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